Vorstand

Dr. Martin Sprungala - Vorsitzender

Kontakt: sprungala(at)web.de

Martin Spungala

Geboren am 21. Februar 1962 in Dortmund. Die namenstragende Linie, der Urgroßvater, stammt aus dem Posener Landkreis Bomst, aus dem Dorf Mauche, heute Mochy, 45 km nordöstlich von Glogau.
Nach dem Besuch der Realschule und des Aufbaugymnasiums als Zeitsoldat im Raum Hamburg im Fernmeldebereich tätig. Anschließendes Studium der Geschichte, Geographie und Osteuropäischen Geschichte in Bochum mit Magisterabschluss. Es folgten weitere Tätigkeiten im Speditionswesen und Weiterbildungen, seit 1997 Beginn der Promotion mit Abschluss im Jahr 2000. Die Dissertation beschäftigte sich mit dem Siedlungsgebiet der Zisterzienser von Priment „Die deutsche Klostersiedlung Mauche (Mochy) und das Primenter Land (in Großpolen/ Wielkopolska) - zwischen Ethnizität und Konfessionalität“. Deren Gebiet reichte im Mittelalter bis vor die Tore Glogaus.
Seit 2001 bei der Landsmannschaft Weichsel-Warthe (LWW) tätig. Als deren Referent für Öffentlichkeitsarbeit Schriftleiter des monatlichen Mitteilungsblattes „Weichsel-Warthe“, zudem als Gründungsmitglied des „Deutschen Geschichtsvereins (DGV) des Posener Landes e.V.“ dessen Schriftleiter der Beilage „Posener Blätter“ in den Posener Stimmen. Seit 2005 federführend in der Redaktionsarbeit am „Jahrbuch Weichsel-Warthe“. Im Jahr 2007 kam als Betätigungsfeld das Bundeskulturreferat der LWW hinzu. Im Jahr 2010 Wahl zum Bundessprecher und Bundesvorsitzender der LWW und 2011 musste ich auch das Amt des Bundesgeschäftsführers übernehmen.
Autor vieler Publikationen: über 1.600 Artikel in über 35 Zeitschriften und Periodika, u.a. 34 im „Neuen Glogauer Anzeiger“ und 45 im 2005 eingestellten „Fraustädter Ländchen“. Für den „Freundeskreis Fraustädter Ländchen“ war ich seit 2003 als Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Koordinator des Kontaktes nach Polen tätig. Autor von 8 Büchern, u.a. die beiden letzten: „Geschichte der Dörfer in der Glogau-Posener Grenzregion. Ein kurzer historischer Überblick.“ (2011) Und: „Chronik der Stadt Slawa und der Umgebung“ (2012), beide zweisprachig in Schlawa erschienen.
Die Dörfergeschichten sollen in einer zweiten erheblich erweiterten Auflage erscheinen. Der Übersetzer hat sich dies vorgenommen.
Als 2. stellv. Vorsitzender im Vorstand des Glogauer Heimatbundes von September 2012 bis Mai 2014.
Seit Mai 2014 zum Vorsitzenden des Glogauer Heimatbund e.V. gewählt.

Daniel Kusch - Schriftführer

Kontakt: danielkusch(at)me.com

Daniel Kusch

Liebe Heimatfreunde, liebe Schlesier,

heute möchte ich mich Ihnen als neues Mitglied des Vorstandes des Glogauer Heimatbund e.V. vorstellen. Mein Name ist Daniel Kusch, 28 Jahre jung und in Pommelsbrunn im Landkreis Nürnberger Land aufgewachsen.

Nun werden Sie sich fragen was ein aus dem Frankenland stammender junger Mann denn mit dem Glogauer Heimatbund zu tun hat?

Geboren wurde ich am 28.11.1989 in Hersbruck (Landkreis Nürnberger Land) meine Kindheit und Jugend verbrachte ich zusammen mit meinen beiden Geschwistern und Eltern in Pommelsbrunn, dem Geburtsort meiner Mutter. Mein Vater stammt aus Nürnberg, die Eltern meines Vaters stammten aus Schlesien.
Durch unseren von meinem Großvater gegründeten Familienbetrieb war für mich schon früh klar wohin die Reise gehen soll. Da mein Großvater den Beruf des Elektrikers in Wiesau erlernte und auch mein Vater Elektriker wurde, war mir schnell klar, dass auch ich diesen Weg einschlagen werde. Nach erfolgreich bestandener Gesellenprüfung folgte noch die Meisterprüfung im Elektrohandwerk.
Momentan ziehe ich mit meiner Freundin in unser kürzlich erworbenes Eigenheim in Eckental um.
Sobald auch dies geschafft ist, möchte ich mich wieder ganz dem Thema der Ahnenforschung und der Geschichte und dem kulturellem Erbe Schlesien zuwenden.

Meine Großeltern siedelten sich nach dem Krieg in Nürnberg-Langwasser an. Nürnberg-Langwasser diente vielen vertriebenen und geflüchteten Menschen aus den deutschen Ostgebieten nach dem zweiten Weltkrieg als neue Heimat. So auch meinen Großeltern.

Mein Großvater stammte aus Buchendamm (früher Buchwald/Thamm) in Niederschlesien.
Leider verstarb er als ich 11 Jahre alt war. Somit war es mir leider verwehrt noch etwas über unsere Familie und über Schlesien zu erfahren.
Heute besuche ich so oft es mir möglich ist, Personen aus dem alten Heimatdorf meines Großvaters.
Hierbei hat es mich schon in alle Ecken der Bundesrepublik verschlagen.

Im Jahre 2015 stieß ich dann beim Schlesiertreffen in Hannover auf unsere freundliche Frau Letz vom Glogauer Heimatbund e.V.
Zuhause angekommen meldete ich mich gleich als neues Mitglied an, um so viel wie möglich über das schöne Schlesierland, Glogau und die Heimat meiner Großeltern zu erfahren.
Als es sich dann Anfang 2018 abzeichnete, dass der Glogauer Heimatbund e.V. zum Ende des Jahres 2018 nicht mehr weiter bestehen kann war mir klar, dass ich jetzt aktiv werden muss und den Verein unterstützen muss. So wurde ich in der Mitgliederversammlung am 28. Mai 2018 zum Schriftführer des Glogauer Heimatbund e.V. gewählt und begleitet dieses Amt nun zusammen mit dem neu gewählten Vorstand mit Stolz.

Seien Sie versichert, dass wir, der neu gewählte Vorstand alles in unserer Macht stehende tun werden, um dem Glogauer Heimatbund e.V. eine blühende Zukunft zu gestalten.
Natürlich hoffen wir auch auf Ihre Unterstützung. Sollten Sie einmal eine Frage an mich haben, so freue ich mich auf Ihren Kontakt.

Thomas Kinzel - 1. stellvertretender Vorsitzender

Kontakt: th_Kinzel(at)gmx.de

Thomas Kinzel

Als Nachkomme schlesischer Eltern wurde ich 1961 in Schwarzenbach, Landkreis Hof/Saale geboren. Dorthin sind beide Elternteile, wie so viele Flüchtlinge und Vertriebene die ihre Heimat 1945 verlassen mussten, per Pferdetreck gelangt. Mein Vater stammt aus Priedemost (Vorbrücken) im Kreis Glogau, meine Mutter aus Kromnitz im Kreis Bunzlau. Zurücklassen mussten beide Familien landwirtschaftliche Existenzen und väterlicherseits – wie sollte es anders sein – einen einträglichen Gemüseanbaubetrieb, der bereits mehrere Generationen durch einen Standplatz auf dem Glogauer Wochenmarkt ernährte.

Als 16-jähriger lernte ich 1978 den Glogauer Heimatbund kennen und wurde im Juli 1979 dessen Mitglied. Nach anfänglicher Unterstützung des Leiters der Bezirksgruppe „Franken“ übernahm ich Anfang der 80er Jahre interimsweise und nach krankheitsbedingtem Rücktritt von Hfrd. Manfred Grosser ab Mai 1986 endgültig die Gesamtverantwortung für die größte Bezirksgruppe des GHB e.V., deren Zusammenkünfte bis zum heutigen Tage andauern. Ehrenamtliche Tätigkeiten folgten als Beiratsvorsitzender (von 2004 bis 2006) sowie im Vorstand der Freunde und Förderer des Schlesischen Museums zu Görlitz e.V.

Der berufliche Werdegang begann nach einer Schulausbildung in Nürnberg mit einer technischen Lehre, die durch erfolgreiche Abschlüsse im Maschinen- und später noch im Flugzeugbau endete. Nach Absolvierung der Bundeswehrzeit erfolgte zu Beginn der 80er Jahre der Wechsel in die prosperierende Datenverarbeitungsbranche.

Nach Zwischenstationen bei namhaften Unternehmen, zunehmender Überantwortung von Managementaufgaben und diversen Auslandsaufenthalten wagte ich 1990 den Schritt in die Selbständigkeit. Als Unternehmer und Kaufmann verantworte ich seit nunmehr 28 Jahren die Geschicke eines Systemhauses im IT Umfeld sowie eingebundener Maschinenbau- und Entwicklungsunternehmen mit europaweiter Ausstrahlung. Mein Lebensmittelpunkt befindet sich berufsbedingt zwischenzeitlich in Werder an der Havel (Brandenburg).

Horst Herold - 2. stellvertretender Vorsitzender

Kontakt: horst.herold(at)t-online.de

Horst Herold

Horst Herold wurde am 08.06.1938 in Schlesiersee, Kr. Glogau geboren. Nach der Flucht im Januar 1945 „landete“ die Familie in Tauchritz b. Görlitz.
Sein Lebenslauf in Kurzform:
1951-1955 Oberschule Reichenbach bei Görlitz (jetzt Niederschlesien) 
1956-1961 Studium Bergakademie Freiberg, Abschluss Diplom-Bergingenieur
1961-1998 bergbauliche Tätigkeit im Braunkohlenbergbau, davon auch 3 Jahre Entwicklungshelfer in Mosambik, nach der Wende 4 Jahre Betriebsratsvorsitzender in einem Bergbaubetrieb mit 14.000 Beschäftigten
1998 Pensionierung.
Gesellschaftliche Aktivitäten bzw Mitgliedschaften:
Vorsitzender Förderverein Lutherkirche 1994-2002, Freundeskreis Bergakademie Freiberg, Ring deutscher Bergingenieure, Schlossverein Taucha, Vorsitzender einer Garagengemeinschaft in Taucha, Marketing-Club Leipzig, Deutsch-Mosambikanische Gesellschaft, Deutsch-Portugiesische Gesellschaft, Bund der Vertriebenen, Landsmannschaft Schlesien.
Seit 2009 ist er Mitglied im Glogauer Heimatbund.
Am 28. April 2018 wurde Hfrd Herold in der Mitgliederversammlung des GHB zum 2. stellv. Vorsitzenden gewählt.

 
 
 
 
 
 
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